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Indonesien

Verfahren bei der Ankunft

Nach dem setzten der Q-Flage kann man in den Einklarierungshäfen vor Anker gehen. Normalerweise kommen die Behörden an Bord. Man muss keine Agenten haben aber es erleichtert die Arbeit ungemein.

Die Bali Marina ist auf UKW #73 zu erreichen und erledigt die Arbeiten.

Aufgrund der aufwendigen Einklarierungsprozedur reisen viele Segler, die aus dem Pazifik kommen, mit der "Sail Indonesia" ein.

Betonnung

IALA A

Gezeiten

bis 4 m

Amtsstunden 

0800 - 1500 und Freitag bis 1330

Zoll/Customs

Schusswaffen müssen angegeben werden und werden verplombt bzw. in Verwahrung genommen.

ACHTUNG! Auf illegalen Waffenbesitz und Drogenbesitz steht die Todesstrafe!

Einwanderungsbehörde/Immigration

Reisepässe müssen am Einreisetag noch mindestens 6 Monate gültig sein. Bis zu einem Aufenthalt von 30 Tagen benötigen die Staatsbürger aus den meisten Ländern kein Visum. Dann erhält man bei der Ankunft einen Touristenpass der max. 2 Monate gültig ist.

Einklarieren mit der Sail IndonesiaSeglern wird dringend empfohlen sich vor der Einreise mit einer diplomatischen Vertretung Indonesiens in Verbindung zu setzten und ein Visum, möglichst für 90 Tage, zu beantragen. Der darin angegebene Einreisetag sollte gut überlegt sein, da ab diesem Tag der Zeitraum für das Visum zu laufen beginnt. Ein frühere Einreise ist nicht möglich.

Das aktuelle Visa Antragsformular (für die Botschaft in Darwin) kann man direkt bei "Sail Indonesia" besorgen.

Von allen Papieren sollte man reichlich Kopien mit sich führen.  

Fahrterlaubnis/Cruising Permit

Ohne Fahrerlaubnis ist der Aufenthalt in indonesischen Gewässern nur im Notfall und dann nur für maximal 48 Stunden erlaubt. Außer der Fahrerlaubnis benötigt man einen Sicherheitsbescheid (Sponsorletter), der über einen Agenten zu bekommen ist. Achtung bei der Wahl des Agenten, da es schon zu einigen Ungereimtheiten gekommen sein soll.

Bei der Beantragung der Fahrgenehmigung (CAIT) sind alle in Frage kommenden Häfen und Ankerbuchten anzuführen. Diese Liste sollte man immer bei sich haben wenn man in einen neuen Hafen kommt in dem man den Hafenkapitän aufsucht. Es ist unerheblich ob man die angegebenen Inseln auch tatsächlich anläuft, aber man darf auf einer nicht angegebenen Insel nicht anlanden. Also am besten alle Möglichkeiten vermerken!

Man benötigt also ein sogenanntes CAIT um sin in Indonesien mit dem Schiff bewegen zu dürfen.

Das CAIT ist ab dem Datum gültig ab dem man angibt in das Land ein zureisen, egal ob man es an diesem Tag tatsächlich schafft! Die Fahrerlaubnis hat eine Gültigkeit von 90Tagen (nicht 3 Monate) ab dem geplanten Einreisetag.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit gültigen Papieren nach Indonesien zu gelangen.

Am besten hat sich die Organisation mit „Sail Indonesia“ bewährt.

Die „Sail Indonesia“ ist die einzige Organisation die gewährleistet, dass kein „temporary import tax“ zu bezahlen ist – der Wert beträgt ca. 40% vom Schiffswert.

Man kann natürlich auch über Agenten an ein CAIT und einen Sponsorletter gelangen. Oftmals ist die Frage aber wie seriös diese Agenten wirklich sind. Zumeist sind die Kosten nicht geringer und oft müssen auch Bestechungsgelder bezahlt werden.  

Zu all dem kommt, dass man sehr viele Veranstaltungen mit der „Sail Indonesia“ besuchen kann. Die Veranstaltungen werden vom  indonesischen Tourismusverband organisiert und sind für die Teilnehmer der Rallye gratis.

Gebühren

Die „Sail Indonesia“ kostet in etwa 380,00 Euro exklusive persönliches Visum. Für das persönliche Visum hat jeder persönlich zu sorgen und sind im Preis nicht enthalten.

Sonstiges

Mit Ausnahme von Bali ist Indonesien noch sehr unterentwickelt, was den Yachtsport anbelangt.

Nur in Bali gibt es Reparaturmöglichkeiten und einen Tankanleger. Bali ist auch der beste Platz um nach zu bunkern, da man hier eine Vielzahl an riesigen Einkaufszentren vorfindet.

Die Versorgung mit Obst und Gemüse ist auf lokalen Märkten im ganzen Land möglich. Andere Lebensmittel sind nur beschränkt erhältlich.

Auch Alkohol ist außerhalb von Bali meist schwierig bis gar nicht zu bekommen.

Diesel und Benzin sind meist mit Kanistern zu besorgen dafür sehr billig. Das Problem ist, dass die Treibstoffabgabe in Kanister seit dem Brandanschlag von Bali verboten ist. Aber auch hier finden sich meist hilfreiche Hände.

   
   
   
   

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