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TABOO III mit Wolfgang Hausner - Philippinen 2010

Details
Samstag 13.2.

In der Früh segeln wir aus der Bucht von Carmen. bei leichtem Wind farhren wir losDas Wetter ist leicht bewölkt und sehr warm! Es geht Richtung osten, zu den "camotes islands"! Unterwegs treffen wir auf ein Rudel Delphine. Nachmittags ankern wir bei der Insel "San Francisco" in der "Santiago Bay". (10°35’46.13" N – 124°19’34.48" E) unterhöhlte Felsen (wie Pilze!), dazwischen wunderschöne Sandstrände, Palmen am Ufer! Seglerherz, was willst du mehr???? Wir schnappen unsere Flossen und Masken und ab 's. ins 30° warme Wasser! Wunderschöne Korallenblöcke, Messerfische, einige Falterfische! Um 06.00h wird es zappenduster und wir trinken unseren ersten Sundowner an Bord! Später gibt’s ein leckeres Nachtmahl! Da Wolfgang weiß, dass wir von der "Fischfraktion" sind, gibt’s immer wieder Fischiges zu futtern!! In der Nacht erwischt uns eine kurze, aber kräftige Sturmböe mit Regen.

Sonntag 14.2.

Wir wollen zu den "Quatros Islands"! Die Fahrt wird recht lang, da der Wind uns heute nicht gut gesonnen ist! Wir dümpeln durch die Gegend, liegen in der Sonne (ich!!!), danach im Schatten (ich - leider zu spät!!) und kommen in der Finsternis, natürlich nach Genuss des Sundowners bei den vier Inseln an! Wir ankern bei "Mahaba Island" (10°31’49.67" N - 124°37’50.42" E).

Montag 15.2.

bescheidene BehausungenWir segeln zur nächsten Insel "Daquio Island" (10°32’42.88" N - 124°39’19.80" E). Eine wunderschöne, winzige Insel, Sandstrand und Palmen pur! Hier wohnen einige Fischer! Und hier wird uns das erste Mal bewusst: Wir sind am Ende der Welt! Armut pur! Die Bilder sprechen für sich!! Wir bleiben zwei Tage hier!

Dienstag 16.2.

Da Wolfgang bei seinen Segeltörns, immer Süßigkeiten für die Kinder mitbringt, fahren wir mit dem Beiboot ans Ufer! Auf einen Erwachsenen kommen mindestens drei Kinder! Hier gibt es nichts, außer: Sand, Palmen und Fisch! So armselig die Behausungen auch sind, die Insel macht einen gepflegten Eindruck! Nach einer kurzen Inselumrundung werden die Geschenke verteilt! Hier geht die Schönheit der Natur mit der Armut Hand in Hand! Ein tolles Riff zieht sich quer zur Insel! Aber wenig Fische!

Ausgefischt? Wahrscheinlich! Hier fischt alles und jeder! Schon die kleinsten Knirpse fahren mit dem Boot raus und fischen den ganzen Tag! Wir wundern uns nicht mehr über die Vermummungen der Fischer, die eingehüllt, nur die Augen blitzen aus einem Schlitz, auf ihren Booten sitzen! Bei dieser Sonneneinstrahlung hält es kein Mensch auf Dauer aus! (auch ich nicht!) ich hab ’nen zünftigen Sonnenbrand und häute mich wie eine Schlange!

Mittwoch 17.2.

Um 06.15h setzen wir die Segel und segeln nach "Ponson Island", wo wir an der Südwestecke der Insel ankern! Nachmittags ist Schnorcheln angesagt! Wolfgang und ich zerlegen vom Außenbormotor den Vergaser, da der spinnt! Leider ohne Erfolg!

Donnerstag 18.2.

das nächste ZielHeute haben wir eine größere Strecke vor uns! Wir wollen zu der Stadt "Palompon" auf der Insel "Leyte"! Wolkenloser Himmel, Sonne pur, aber nur leichter Wind! Für Zeitvertreib ist auch gesorgt: Als Wolfgang spitz bekommt, dass ich gerne "bastle", kommen allerhand Dinge zum Vorschein, die zu reparieren sind! Eine abgebrochene "Schlepptop" - Scharniere wird mit Epoxid - Kleber wieder heil gemacht! Ich werde in den Mast gekurbelt, um die Saling zu putzen, etc.! Es ist mir eine Ehre, auf der Taboo III, Kleinigkeiten reparieren zu dürfen! Es ist schon finster, als wir die Lichter der Stadt sehen! Wir tasten uns im Dunkeln durch die Einfahrt der Bucht zu unserem Ankerplatz, der hinter der kleinen Insel "Tabuk Island" liegt, in der Nähe des Wachturmes! Was der bewachen soll, ist mir ein Rätsel! Rund um uns blinken Lichter in allen Farben! Es sind die Blitzlichter der Fischerboote! Ein jedes Boot hat so ein "Funkelding" montiert und Boote gibt's hier wie Sand am Meer!

Freitag 19.2.

Am Morgen sehen wir die Stadt in ihrer ganzen Pracht! Am Ufer: Pfahlbauten! Alles steht auf irgendwelchen Holzpfosten, Ästen und sonstigen Holzprügeln! Einige Hütten stehen wenig, andere mehr als schräg! Fast alle haben Wellblechdächer! Das ist zwar dicht, dafür umso wärmer! Wir fahren mit dem Schlauchboot zur Pier und gehen einkaufen! Es gibt einen Fischmarkt und sehr viele Gemüsestände. Alles unter irgendwelchen Plastikplanen versteckt, wegen der Sonne! Nach 5 Minuten unter so einem "Sonnenschutz" ist man froh, wieder in der Sonne zu stehen! MarktEin Aufguss in einer Sauna ist nichts dagegen! Es werden Fisch, diverse Früchte, wie Mangos, Bananen und Gemüse eingekauft, dann wird ein großer Sack Reis, Kaffee und brauner Zucker geordert, das ganze auf ein dreirädriges "Tuktuk" geladen und auf geht’s zurück zur Pier, wo wir alles im Schlauchboot verstauen und zur TABOO III bringen! Als wir aus der Bucht fahren, sind wir froh, wieder frische Seeluft schnuppern zu können!

Unser heutiges Ziel ist "Calanggaman Island". traumhafte SträndeWir kommen am frühen Nachmittag zur Insel! Uns fallen beinahe die Augen aus dem Kopf! Eine unbewohnte traumhaft schöne Insel mit Sandstrand, der sich an beiden Enden der langgezogenen Insel zu einer riesigen Sandbank verlängert hat! Palmen über Palmen! Einfach fantastisch! Ein Paradies! Hier wollen wir 2 Tage bleiben! Es wird ausgiebig geschwommen! An der Schönheit der Insel können wir uns kaum sattsehen!!! Dazu gibt es einen tollen Sonnenuntergang.

Samstag 20.2.

Es wird ein Inselrundgang unternommen, der fast eine Stunde dauert! Uns klebt nachher alles am Leib! Es ist sehr heiß! Es gibt hier keine Touristen, wir sind hier alleine! Traumhaft! Nachmittags paddeln wir nochmals zur Insel, um eine kleine Menge Sand für die Sandsammlerin zu holen! Und wieder gibt es einen wunderschönen Sonnenuntergang!

   
   
   
   

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