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Atlantik und Kanarische Inseln

Details
November: Stürmische Zeiten auf Lanzarote

Wir haben Besuch. Unsere Freunde Babsi und Till sind für eine Woche bei uns auf Lanzarote.Unsere Freunde Babsi und Till

Wir erkunden die Insel per Mietwagen, kochen, klönen, liegen faul am Marina eigenen Pool oder am Naturstrand in der Nähe von Playa Blanca. Der Sundowner zu Café del Mar Klängen ist obligatorisch. Urlaubsstress ist absolut verboten! Die Woche geht viel zu schnell vorüber...Im Timanfaya Nationalpark

Vor dem Absprung in die Karibik gönnen wir uns noch einen Heimaturlaub. Vom 12.-19. November sind wir in Stuttgart. Dies ist wohl für längere Zeit die letzte bezahlbare Möglichkeit nach Deutschland zu fliegen. Die Woche in Stuttgart vergeht wie im Flug. Wir treffen Freunde und Familie und erledigen den liegengebliebenen “Bürokram”. Wir haben nicht einmal die Zeit für einen Stadtbummel. Der Abschied von der Heimat fällt uns schwer. Dieses Gefühl verfliegt aber schnell. Am Flughafen treffen wir unsere Segelfreunde Gaby und Hans, die aus Österreich zurückkehren und fahren gemeinsam zur Marina Rubicon. Als wir am Steg von unseren Bekannten begrüßt werden und den friedlich und unversehrt an seinem Liegeplatz schaukelnden Dude sehen, sind wir schon wieder ganz angekommen in unserem neuen Leben.

Kontrolle des Rigg vor dem großen SchlagDoch jetzt ist es vorbei mit dem Müßiggang: Dude wird für die Atlantiküberquerung vorbereitet. Die Karibik lockt und unsere Arbeitsliste lang.

Auf dem TrockendockDude wird ausgekrant und kommt aufs Trockendock. Dort wird eine neue Wellendichtung eingebaut. Die alte Unterwasserfarbe wird bis aufs blanke Aluminium komplett abgeschliffen.

Nachdem die Schleifarbeiten beendet sind, tragen wir mit letzter Kraft die neue Farbe auf. Wir können in dieser anstrengenden Zeit auf unsere Freunde zählen, die uns aufmunternd und mit Leckereien bepackt auf dem Trockendock besuchen um uns moralisch zu unterstützen.

Während Dude auf dem Trockendock steht, zieht der Orkan Delta direkt über Lanzarote. Es werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Stundenkilometern gemessen. Laut der Lokalzeitung ist es der schwerste Sturm, der seit Beginn der Aufzeichnungen über die Kanaren hereingebrochen ist. Wir sind mittendrin. Als es zu wehen beginnt, sind wir in Playa Blanca in einer urigen Kneipe. Orkan Delta wütetDie Rückkehr zur Marina wird abenteuerlich. Wir stemmen uns gegen den Sturm und erreichen Dude von der über die Hafenmole brechenden Gischt völlig durchnässt. Die Wucht des Sturms ist unvorstellbar. Dude ist jedoch an Land sicher aufgepallt. Boot und Crew tragen keine Schäden davon. Am nächsten Tag wird das Ausmaß der Zerstörung deutlich. Viele Yachten wurden beschädigt, zerissene Segel wehen im Wind.

Am Tag danach. Dude blieb zum Glück ohne Schäden

Wieder im Wasser, bunkern wir Proviant für die Atlantiküberquerung. Keiner der großen Supermärkte wird ausgelassen. Erstaunlich, dass die Massen an Lebensmitteln, Wasser und Getränken, die wir anschleppen tatsächlich nach und nach in den vielen Schapps und Stauräumen versickern.Vorräte

Wir installieren endlich unser Pactor-Modem und haben gleich Erfolg. Wir können ab jetzt E-Mails direkt an Bord empfangen, überall auf der Welt. Die Daten werden per Kurzwellen-Funk übertragen. Zur Erleichterung unserer Eltern, können wir nun auch während der Atlantiküberquerung Kontakt halten.

Von Tag zu Tag wird unsere Arbeitsliste kürzer und die Vorfreude auf das Abenteurer Atlantik steigt.

Verhungern müssen wir voraussichtlich nicht.

   
   
   
   

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