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Viva Kuba!

Details

Das Fischerboot mit seinen 68 Fuß Länge legt sich an die kleine Alchi längsseits und wir spülen unsere salzigen Münder kräftig mit Bier und Schnaps. Von Gesetzes wegen dürften die Kubaner nicht auf eine ausländische Yacht, aber draußen auf See nimmt man mangels Exekutive diese Gesetze nicht so streng und der österreichisch - kubanischen Verbrüderung steht nichts im Weg.Kubanische Besucher

Am späteren Nachmittag kochen die Fischer noch ein Spezialrezept, Languste in Biersud, für uns, zweigen die Zuspeisen von ihren Rationen ab und tauschen mit uns Adressen aus, bevor sie sich in die dunkle Nacht verabschieden.

auch andere sind hungrigWir bleiben mit unseren einzigartigen Eindrücken und den wunderschönen Erinnerungen an diese freundlichen Menschen zurück. Wir bleiben einige Tage im Paso Rosario und genießen die Idylle und Einsamkeit.

Wir wenden uns auch dem konventionellen Fischfang zu, müssen uns aber mit einem übermächtigen Gegner anlegen (siehe Bild) und beschließen daher, uns mit unserem neu erworbenen Wissen auf die Langustenjagd zu machen.

Das eben gelernte gleich praktisch verwendetMit einer selbst gebastelten Drahtschlinge kitzeln wir die Tierchen aus ihren Verstecken und untersuchen sie daher unverletzt auf Schwangerschaft oder zukünftiges Fortpflanzungs- potential.

Wie bei den Kubanern kommen auch bei uns nur die guten ins Töpfchen. Das ist an diesem Flecken wirklich nicht schwer, weil in den Korallenblöcken beinahe jedes Löchli von mindestens einer Languste bewohnt ist.

Wir schlemmen eine ganze Woche und variieren die Langustenrezepte. Allerdings müssen wir eingestehen, dass wir nach einer Woche von Schweinebraten anfingen zu träumen und der Gedanke an ein saftiges Steak zu Speichelfluss im Stile der Niagara Fälle führte. Sapper, schleck!

Unser weiterer Weg nach Osten führt uns dann nach Cayo Largo, eine kleine Insel, die Kuba dem Tourismus geöffnet (eigentlich verschrieben) hat. Die Insel hat sogar eine Marina, die wir aber nur für die Formalitäten anlaufen.

UrlaubsparadiesWir bleiben vor der Marina zwischen den Sandzipfeln der Einfahrt auf Anker liegen. In der Marina gibt es endlich einen Shop zum Einkaufen. Erwartungsvoll schreiben wir uns eine Shoppinglist.

Groß ist die Enttäuschung, als wir vor leeren Regalen stehen. Ein paar Dosen mit Bohnen, Fisolen, etc. Nudeln und dgl. In sehr beschränkter Auswahl und das war es. Keine frischen Ananas, Papaya oder Mango und auch keine frischen Erdäpfel, Karotten oder Zwiebel. Im Tourishop gegenüber gibt es auch nur Chips, und süße Schleckereien, allerdings auch Importschokolade von Toblerone. Alles sauteuer.ein bisschen Abwechslung ins Seglerleben

Touristenpreise eben. Wir beschließen in eines der Hotels zu fahren und uns einen Motorroller für eine Inselrundfahrt zu leihen. Natürlich besichtigen wir bei dieser Gelegenheit das Ressort und sind nicht wenig überrascht, es vollkommen dem europäischen Urlaubstraum angepasst zu finden. Alles ist toll angelegt, gut gepflegt und scheinbar auch funktionstüchtig. Wir genießen die Annehmlichkeiten, schlendern ein wenig herum und bestellen uns schließlich einen italienischen Espresso.

sowohl Fels ...Welch ein Genuss. Das kann sich in Österreich, wo jeder seine Espressomaschine zu Hause und im Büro hat, keiner mehr vorstellen, welche Freude so ein kleines vollkommenes Kaffeetschi dem entwöhnten Fahrtensegler bereitet. Vom Kaffee inspiriert kommen wir auch auf die Idee hier im Hotel, in der Küche, nach frischem Obst und Gemüse zu fragen.

Im Pool Bereich gibt es ein Tagesrestaurant, wo ein Koch in einer eigenen Ecke Pizzas zubereitet. Den wollen wir fragen! Der junge Mann, nennen wir ihn „Ferdi“ (Name von d. Red. geändert), muss zu seinem Beschämen zugeben, dass auch er keine Zwiebel hat, weil es auf der ganzen Insel keine Zwiebel gibt (wahrscheinlich in ganz Kuba). Ferdi verspricht uns aber, am Abend eine Privat-Zwiebel aus seinem Quartier in die Marina zu bringen.

   
   
   
   

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