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Viva Kuba!

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TrinidadDer große Touristenschwarm der in dem doch kleinen bescheidenen Ort ständig einfällt, sorgt für ein gewisses Maß an Wohlstand. Wir haben uns nach unserer Ankunft einige private Unterkünfte angesehen, manche mehr andere weniger akzeptabel.

Unser Hausherr hat uns später erklärt, dass jede „Pension“ einen nicht unbeträchtlichen Betrag pro Monat als Fixum an den Staat abführen muss, egal wie viele zahlende Gäste das Haus hatte. Zumindest spart es eine komplizierte Buchhaltung und Verwaltung.Trinidad Markt

Geschäftstüchtig wären ja die Kubaner allemal. Wenn die Mama schnell ein paar Törtchen gebacken hat, flitzt der Papa mit dem Fahrrad schnell durch die Gassen und verhökert die Delikatessen. Auch in Trinidad haben wir unserer Zeit mit herumschlendern in den Gassen, durch die Märkte und in den vielen Straßencafes verbracht.

Fast in jedem Cafe spielt eine Band, die meistens mit ihrer täglichen Musiker- Besetzung improvisiert Die Musikanten spielen eine gute Stunde für Trinkgelder, versuchen eine selbst gebastelte CD an den Touri zu bringen und ziehen dann zum nächste Cafe weiter. Die Musik ist natürlich vom Feinsten und variiert von den klassischen kubanischen Rhythmen bis zum Jazz.Musik liegt in der Luft

Abends wird dann schon länger gespielt und natürlich kommen dann auch die begnadeten Tänzer auf ihre Rechnung Wer sich nächtens so verausgabt, braucht sich dann nicht zu wundern, wenn Körper und Geist tagsüber ihren Tribut fordern. Die Seele Kubas ist allerdings unserer Meinung nach nicht das Land, die Musik, oder gar die Revolution sondern der Kubaner.einzigartige Menschen

Einfache ehrliche selbstzufriedene (die meisten) Menschen, die besondere Freude an einem Schwätzchen mit einem Fremden finden. Kommunikation abseits von unpersönlichem Internet oder Fernsehen.

...findet man ...Der Kubaner passt sich allen Lebenslagen an, sei es durch Improvisation im Reparieren von alten Autos oder Geräten, oder im tragen

von westlichen Markenartikeln.  Fidel Castros größte Tat war sicherlich die Revolution mit seinen legendären Kameraden wie Che Guevara und die damit verbundene Beendigung des korrupten, amerikafreundlichen Regimes unter Diktator Batista 1959.

...überall im LandDie Amerikaner trieben den anfangs noch unpolitischen Castro in die Hände der Sowjetunion und Kuba wurde dadurch zum Spielball der Supermächte im Kalten Krieg. Fidel hat im kubanischen Sozialismus ein für karibische Verhältnisse vorzügliches Gesundheitssystem aufgebaut und das Bildungsniveau der Kubaner hat uns immer wieder in Staunen versetzt.

westliche Marken Wussten doch unsere Fischer nicht nur das Mozart in Salzburg / Österreich geboren wurde, sonder fragten uns auch gleich ob Mozarts Gegenspieler Salieri etwa auch Österreicher war. Wir, die wir gewohnt sind dass Österreich hier gerne mit Australien verwechselt wird, hätten den Fischern dafür gerne einen Nobelpreis zugestanden.

Trotzdem, 50 Jahre nach der Revolution hört sich der ergraute und erkrankte Maximo Leader (Fidel) in den jährlichen öffentlichen Auftritten nicht viel anders oder origineller an. Weiter schmettert er den Zuhörern seine alten anti-imperialistischen Kampfparolen (z.B. „Patria o Muerte“ Vaterland oder Tod) an die Ohrwascheln.Helden der Revolution

Hätte ihm das Schicksal nicht zumindest einen reichen sozialistischen Verbündeten in Form von Venezuelas Präsident Hugo Chavez gesendet, würde Kuba total stillstehen. Auch mit der Machtübernahme seines jüngeren Bruders und Mitrevolutionär Raul Castro hat sich noch nichts Wesentliches geändert.

Dafür wird man in Kuba auf „nach den Castros“ warten müssen. Viva Cuba! So gern wir auch noch länger in Kuba geblieben wären und durch die „Jardines de la Reina“ die Gärten der Königin weiter östlich bis Santiago de Cuba gesegelt wären, das fortgeschrittene Datum Mitte Juli ermahnt uns an die laufende Hurrikan Saison.

Wir verabschieden uns von Cienfuegos und Kuba indem wir uns bei unserem Koch „Ferdi“ und seiner Frau mit einem Abendessen revanchieren und setzten Segel für die ca. 700 Seemeilen nach Süden, bis Panama. Unsere 6 tägige Überfahrt ist von wenigen Gewittern abgesehen angenehm.häufige Begleiter - Delfine

Wir erreichen Colon/Panama, den karibischen Eingang zum berühmten Kanal, nicht ohne festzustellen, das bereits 3 Tage nach unserer Ankunft eine „tropical depression“ (Vorläufer von tropischen Stürmen und Hurrikans, mit Winden zw. 30 und 40 Knoten) unser Kielwasser kreuzt. Leider wird Kuba später in dieser Saison noch von 3 verheerenden Wirbelstürmen heimgesucht. .

Unsere Ankunft in Colon erfolgt wie üblich mitternächtlich, durch das Lichtermeer der Verlade und Versorgungsanlagen und der mit riesigen Pöttern gespickten Reede. So ist das Seglerleben.Colon - Panama

   
   
   
   

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