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Panama Pazifikseite bis Costa Rica

Details

Ein Bericht der SY September

Am 17.Februar 2008 um 15 Uhr 34 Lokalzeit öffnet sich das letzte Tor der Mirafloresschleuse und entlässt unsere Segelyacht „September“ in den Pazifik. Ein weiterer Meilenstein unserer Reise liegt hinter uns.Panamax in der Gatun Schleuse

Wir entfernen uns weiter von Europa und der größte Ozean der Erde liegt vor uns.

wir freuen uns auf den PazifikGemeinsam mit unseren Freunden Peter und Michi, die extra für den Panama Kanal Transit für eine Woche aus Österreich angereist sind, besichtigen wir die Sehenswürdigkeiten Panama Citys.

Peter und Michi Die Ruinen der vom Eroberer Balboa im 15. Jahrhundert gegründeten spanischen Niederlassung sind für historisch verwöhnte Europäer etwas dürftig. Dafür entschädigt das „Visitor Center“ an den Miraflores Schleusen!

Hier findet mal alles Wissenswerte über den Kanalbau. Von historischen Bilddokumenten, über einen Filmvortrag der auch eine Zeitrafferreise auf einem Kreuzfahrtschiff in 10min. durch den ca. 80km lagen Kanal bis zum Computersimulator, auf dem jedermann versuchen kann, einen „Panamax“ (das sind Frachtschiffe bei denen die Abmaße der Panama-Kanalschleusen die Schiffsdimmensionen bestimmen) in eine Schleuse einzufahren.Rohre, wie sie in den Schleusen zum Wassereinlauf Verwendung finden

Ansonsten ist Panama City eine moderne Millionenstadt bei denen die Wolkenkratzer das Stadtbild prägen.

Unsere Freunde verlassen uns wenige Tage später und wir gehen zum Großeinkauf für das Pazifikjahr. Voll gepackt mit 20kg Kartoffel, ebensoviel Zwiebel, 15kg Orangen (frisch vom Markt für 3 US$ - nicht das Kilo! Alle! Dafür kosten die Kartoffel 40 US$) Reis, Nudeln, Getränke und vieles andere, klarieren wir mit Ziel „französisch Polynesien“ aus. Der Vermerk – con puntas intermedias – erlaubt uns einen Aufenthalt auf der vorgelagerten Inselgruppe „Las Perlas“.
Hier wollen wir noch auf Freunde warten und gemeinsam einen Zeitpunkt für den Sprung nach Galapagos festlegen.

Günter in ContadoraNicht zuletzt ist Contadora, eine Insel auf den Perlas, seit mehr als 25 Jahren die Heimat von Günter Hamacher (HP1XX) der seit ebenso langer Zeit ein Kurzwellennetz (14135 kHz USB von November bis ca. April um 00:00 UTC) betreibt und so schon hunderte, vor allem deutschsprachige Segler über den Pazifik begleitet hat. Er bewohnt an der Südküste ein wunderschönes Haus von dem er in der entsprechenden Saison auch Wale von seiner Terrasse aus sehn kann.

Abendstimmung in den Las PerlasDa wir bis zum Einreffen unserer Freunde noch etwas Zeit haben durchstreifen wie die Inselgruppe und nutzen den Gezeitenunterschied von ca. 5m um unseren Katamaran Trockenfallen zu lassen und das Unterwasserschiff zu reinigen. Ist eine interessante Erfahrung sein Schiff das erste Mal mit Absicht auf Grund zu setzen aber es funktioniert hervorragend (N 08°29,5 W 079°02,9).

Der Sand ist nicht zu weich und das Schiff sinkt nicht zu tief ein. Einige Stunden später schwimmt unser „Sepperl“ wieder und wir sind etwas zerstochen von den Sandfliegen. Jedes Paradies hat auch seine Schattenseiten.

beim ZahnarztKurz vor Ostern bekommt Gaby Zahnschmerzen und ein Besuch beim Zahnarzt ist unumgänglich. Jeder kann sich vorstellen, dass es nicht verantwortbar ist, mit Zahnschmerzen eine Ozeanüberquerung in Angriff zu nehmen.

Für ca. 50 US$ gibt’s eine Flugverbindung von Contadora nach Panama City, wo mittlerweile auch unsere Freude eingelangt sind und Gaby nächtigen kann. Auch die Rückreise zu den Perlas ist so kein Problem. Den Zahnartztermin hat Günter organisiert - unser Spanisch hat noch große Lücken.

Am Ostermontag ist Rückreisetag und kurz darauf hat Renate von der Segelyacht Nuku’alofa Geburtstag den wir mit einem Grillfest auf der Insel Espirito Santo feiern wollen. Insgesamt 5 Schiffe reisen an. Helmut und Renate gehen an Land zum vermeintlichen Grillplatz und sammeln Holz.Krokodil am Grillplatz

Nach 20 Minuten sind sie so von Sandfliegen zerstochen das die Party aufs Schiff verlegt wird. Am nächsten Morgen liegt beim gesammelten Holz ein großer Baumstamm. Beim näheren Betrachten durchs Fernglas erkennen wir ein ca. 2,5m langes Krokodil!

Das wäre ein Überraschungsgast zum Geburtstag gewesen! Also sind Sandfliegen nicht das einig unangenehme hier.

Mindestens genauso unangenehm ist, dass die Zahnschmerzen 5 Tage nach der Wurzelbehandlung zweier Zähne noch immer nicht weg sind.

Krabbenfischer Wir entscheiden zurückzufahren nach Panama City und bis zur endgültigen Schmerzfreiheit zu bleiben; auch wenn da durch das Pazifikjahr warten muss.

Mitte April starten wir bei einem anderen Arzt die Behandlung. Das geht, wie vieles in Lateinamerika, sehr langsam. Aber wir haben ja jetzt Zeit und wollen nur die Zähne in Ordnung gebracht wissen. So verbringen wir die nächsten Wochen in der Umgebung von Panama City.

Nach einem chirurgischen Eingriff im Kiefer muss die Wunde 2 Monate verheilen. Das passt hervorragend, da wir nach 3 Monaten (wir haben ja im April neu einklarieren müssen) das Land verlassen müssen.

   
   
   
   

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