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Belize

Details

Weißer Korallensand, voller Kokospalmen, umsäumt von türkisem Wasser, ist es der Magnet. Am westlichen Ende hat sich aber im ursprünglichen Inselwald noch eine Kolonie der bereits sehr selten gewordenen Red Footed Boobies gehalten, die jetzt unter Naturschutz stehen und daher die ganze Insel zum kostenpflichtigen (10 US$/ Per) Naturpark gemacht haben.mit Plamen bewachsene Strände

Auf dem Weg zur Beobachtungswarte krabbeln tausende Einsiedlerkrebse geschäftig am Boden und im Unterholz sonnen sich endemische Leguane. Diese Boobies, eigentlich eine Tölpel Art (ohne den zoologischen Beweis antreten zu können), sind exzellente Flugkünstler und stehen auch stunden lang in der Meeresbriese ohne auch nur einen Flügelschlag machen zu müssen. Allerdings sind sie schlechte Fischer und haben sich daher spezialisiert den besseren Fischern, wie z.B. den Pelikanen, die Beute abzujagen.

Hier auf Halfmoon haben wir auch den Großteil unseres spannenden Piratenfilm unter den Augen der Nationalpark Ranger abdrehen können. Was die sich dabei gedacht haben, als wir in unseren authentischen Piratenkostümen auf der Insel anlandeten, konnten wir leider nicht herausfinden, aber das die Austrian a bit crazy sind, haben wir schon durchgehört. Wir hatten jedenfalls bei den Dreharbeiten mächtig Spaß!

Als der Film im Kasten war, mussten wir uns schon wieder sputen um die hochbezahlten Schauspieler rechtzeitig in Belize City abzuliefern, damit sie ihre Heimreise plangemäß antreten konnten. Zu Hause warteten schon weitere Rollen auf sie, wo sie gute Miene zum bösen Spiel im Job machen durften.

Da die Kokospalmen das Habitat der Boobies bedrohen, die Boobies können auf den Palmen keine Nester bauen, sammeln die Ranger die Kokosnüsse ein oder verhindern das keimen auf andere Art. Wir durften uns von Halfmoon Cay einige Kokosnüsse mitnehmen. Wie man diese zähen Broken an Bord öffnet ist eine lange Geschichte. So viel sei zu nebenstehendem Foto verraten, es sind alle Finger und Zehen drangeblieben.öffnen eine Kokosnuss

Zum Glück, sonst würden wir zum tippen der Monatsberichte noch länger brauchen ;-) Wieder zu zweit, hanteln wir uns nun gemütlich von Cay zu Cay wieder gen Süden.

Von Middle Long Cay aus entdecken wir bei einem unserer Dingiausflüge unsere persönliche Trauminsel. Und weit und breit niemand außer uns. Was gibt’s da noch zu erwähnen?

neue FrisurMir fehlen die richtigen Worte, um diese Bilder zu beschreiben. Was wollen wir da schon in der Südsee? Es gibt doch noch so viel Bezauberndes und Packendes abseits der „Barfußroute“ zu entdecken!

Irgendwann können wir uns dann doch losreißen und segeln weiter nach Garbutt Cay. Kaum angekommen, sehen wir schon von weitem jemandem in einem kleinen schmalen Boot, einer Art Holzkanu, auf uns zurudern. Es ist Harry.noch Erklärungen nötig?

Er stellt sich uns als der (selbsternannte) Bürgermeister dieser Ansammlung von zehn Inselchen vor und heißt uns herzlich Willkommen. Schnell merken wir, dass sein Besuch etwas länger dauern wird. Kein Wunder, lebt er schließlich auf „seinen“ einsamen Inselchen meist allein und seine Gesprächspartner sind infolgedessen nur sehr spärlich. Nur ab und zu Segler oder Fischer, die es hierher verschlägt.Veronika mit Harry

Bei einem kalten Bier hat er uns auch in der ersten halben Stunde schon seine Lebensgeschichte erzählt: Nach einem ausschweifenden Leben am Festland mit allerlei Drogenproblemen und was meist eben noch so dazugehört, darf er nun hier auf die Insel eines Reichen aufpassen und verbringt mittlerweile schon einige Jahre hier. Drogenfrei.

Harry hat für sich erkannt, um was es im Leben geht, was für ihn richtig ist und ist hier im Einklang mit der Natur glücklich. Eine schöne Geschichte, finden wir. Harry ist einer der Wenigen, die eine zweite Chance bekommen haben und sie auch genutzt haben. Schon am nächsten Tag will er wieder bei uns vorbeikommen und mit uns Conches, die hier zahlreich am weichen Sandboden verstreut liegen, herauftauchen, um uns dann zu zeigen, wie man an das heiß begehrte weiße Fleisch kommt und wie er es zubereitet.

Auf die Frage, wann es uns denn uhrzeitmäßig recht wäre, erntet er von uns erst mal nur verdutzte Gesichter. So eine Frage haben wir in der ganzen Karibik noch von keinem Einheimischen gestellt bekommen. Da kommt eben jeder, wann es ihm gerade passt, wie zum Beispiel die beiden Fischer, die bei uns an diesem Nachmittag 2 Langusten gegen 4 Liter Sprit eintauschen, um noch nach Hause zu kommen.

   
   
   
   

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