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Venezuela, ins Land hinein Teil 1

Details

Apropos Frisör. Ende August wagten wir uns zu Alfredo, der im Gegensatz zu vielen anderen Berufskollegen, die in einem dunklen Hinterzimmer ihrem Gewerbe nachgehen, einen modernen Salon im europäischen Stil besitzt. Alfredo schneidet die Haare in einem kleinen Studio, das durch eine Glaswand vom restlichen Salon abgetrennt ist. Und nur er, der Meister, schneidet die Haare, das restliche Personal verrichtet Hilfsdienste.

BrückeVeronikas Durchgang war ganz normal, als Herwig zum Schneiden dran war, schloss Alfredo die Glastüre, zündete eine extra Kerze und ein Räucherstäbchen an und dämpfte Licht und Musik. Da er um höchste Perfektion bemüht war, dauerte das Haare schneiden etwas länger als normal. Brücke von obenDie Einladung, am Abend nochmals vorbei zu schauen und „Spanisch zu üben“ musste Herwig allerdings dankend ablehnen, da Veronika nicht eingeladen war. Veronika entschloss sich auch, angesichts der unerwarteten Konkurrenz, das nächste Mal wieder selbst zur Schere zu greifen.

Bevor wir uns am Montag zum Unterricht im Iowa Institut aufmachen mussten, wollten wir am Wochenende noch etwas Adrenalin ausschütten. Wir buchten uns daher bei Patricia, Ex Schweizerin, und ihrem Ehemann Jose von Fanny Tours zum Paragleiten ein. Die Wetterbedingungen an diesem Sonntag, gut, die Thermik auf dem südlich von Merida gelegenen „Hügel“ (nicht einmal 3000m hoch), gerade noch akzeptabel.vor dem Start

Die Anreise mit dem Landrover über Brücken etwas älterer Bauart war bereits Adrenalin pur. Die Piloten wickelten aber die ganze Tour äußerst professionell ab und konnten zumindest dadurch einige Vertrauenspunkte sammeln.

wie ein KondorDer Flug mit dem Tandem Schirm dauerte etwa 40 Minuten und ist aus unserer Sicht nicht nur wegen des aus europäischer Sicht sehr billigen Preises von nicht einmal 30.- EUR (150.000.- Bs) empfehlenswert.

Trotz des Mottos „Fliegen wie ein Condor in den Anden“ fühlte sich Herwig, der alte Seebär, in der Luft nicht so zu Hause und er konnte seine schlotternden Knie nach der Landung nicht ganz verbergen. (Plan für die diversen Unternehmungen am Ende des Berichtes, grüne Tour)

Der nächste Ausflug war nicht ganz so Adrenalin fördernd, jedoch nicht minder bemerkenswert. Auf eigene Faust, und damals hatten wir noch keine einzige Spanisch Unterrichtsstunde intus, haben wir uns mit den Öffis bis nach Jaji (sprich Chachi, gelbe Tour), einem kleinen Bergdorf westlich von Merida durchgeschlagen.Jaji

Durchgeschlagen deshalb, weil die Öffis nicht so funktionieren wie in Europa klarerweise. Die Busse sind alle privat, kommen wenn sie Lust haben, fahren wenn sie voll sind und nachdem es in Venezuela keinen TÜV oder ÖAMTC oder dergleichen gibt, ist der Zustand der Kleinbusse undefiniert. Eines haben alle gemeinsam, sie fahren (noch!).

Die Busse haben offiziell ca. 10 Sitzplätze, wir fuhren aber mit 20 Fahrgästen in Merida los. Körperliche Nähe ist in Südamerika eben kein Problem und so sitzen Einheimische mit ihrem Gepäck vom shopping (tote Hühner, Obst und Gemüse) gemeinsam mit den etwas befremdeten Touris Oberschenkel an Oberschenkel auf engstem Platz nebeneinander.Jaji vom Berg

Über Jaji gibt es nichts besonderes zu berichten. Es ist ein touristisches, pittoreskes Bergdorf, schöne Kirche, nette Leute, etc.

Wir haben auf der Terrasse eines Restaurants ein paar frisch gepresste Erdbeersäfte und den wunderschönen Ausblick auf das Tal unter uns genossen. 

Für einen Sonntag Nachmittag genau das richtige.

Merida ist ja angeblich das Zenrum für Extremsportarten in Venezuela.

   
   
   
   

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