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Venezuela, ins Land hinein Teil 1

Details

Einer der Höhepunkte dieses Ausfluges war ein Ausritt mit Pferden zu dem auf 3.460m hoch gelegenen Bergsee Laguna Negra. Der See mit seinem fast schwarzen Wasser und durch die Lage meistens in Nebel getaucht wirkte zwar mystisch und beeindruckend, der ganze Spaß lag für uns aber im Reiten.

Herwig hatte seine Reitpremiere, zum ersten Mal im Sattel. Wie sich das gestaltete haben wir in einem kleinen Video dokumentiert, das wir demnächst zum download von der Hompage zur Verfügung stellen werden.der erste Ausritt

Der Condor gilt als König der Lüfte und ist auch der größte flugfähige Vogel der Welt. Mit einer Flügelspannweite von über 3m gleitet er majestätisch durch die Bergwelt der Anden.

Viele Mythen ranken sich um diese faszinierenden Kreaturen und die alten indogenen Einwohner dieses Kontinentes verehrten sie als Götter.Kondor

Leider sehen die derzeitigen Bewohner der hiesigen Berge diese Tiere als Bedrohung für ihre Nutztiere und ihre Kinder und daher haben sie die Vögel mit unseren modernen Waffen abgeschlachtet und damit in Venezuela beinahe ausgerottet.

Ein grässlicher Irrtum, weil der Condor ein Aasfresser ist und niemals ein Schwein, Schaf oder sogar ein Kind attackieren würde.

Nach dem Motto Einen hab ich noch, einen hab ich noch“ kommt jetzt der letzte Bericht unserer Ausflüge für dieses Monat. La Culata (orange Tour) liegt am Eingang des gleichnamigen Nationalparks und ist die Drehscheibe aller hochalpinen Wanderungen in den Paramo. Erreichbar mit dem privaten, öffentlichen Bus um einen Pappenstiel (die Fahrt dauert immerhin 1 Std. und kostet 2.500.- Bs ~ 0,50 EUR)

Allerdings für uns mit etwas Kreuzweh und eingeschlafenen Beinen verbunden, weil wir diesmal 2 der „unnummerierten“ Plätze zwischen 10 – 20 erwischt haben. Bewundernswert auch der Fahrer, der dem Öldruckwarnlämpchen, das in jeder Kurve grell rot aufleuchtete ,null Beachtung geschenkt hat. La Culata (3.200m) hat auch eine eigene Fußballmannschaft.

FussballHier bei einem Heimspiel zu sehen. Gespielt wird aufgrund des kleinen Spielfeldes (es gibt hier oben keinen größeren einigermaßen waagrechten Acker) allerdings 5 gegen 5. Wir haben uns dann auch von 3.200m auf ein Plateau auf ca. 3.500m hoch gekämpft und sind für unsere Mühen mit sonnigem Wetter belohnt worden. Begleitet hat uns dabei Mathias, ein junger argentinischer Tänzer aus Buenos Aires.

Tänzer ist übrigens in Südamerika ein angesehener Beruf und entgegen allen Vorurteilen sind nur wenige schwul. Für die Frisöre hier gilt das eher Umgekehrte, wie bereits oben erwähnt. Die Frailejon ist, wie das Edelweiß der Alpen, die besondere Blume der hiesigen Anden. Sie wächst erst über ca. 3.000m, wird bis zu 3m hoch und 100 Jahre alt. Erstaunlich, dass es irgendetwas gibt, dass hier oben so lange überleben kann. A zachs Luada!

Jetzt schaut dasnatürlich so aus wie wenn wir die ganze Zeit nur herumgekurvt wären. Tatsächlich haben wir aber Montag bis Freitag täglich 4 Stunden die Schulbank gedrückt und uns mit spanisch Vokabel und Grammatik voll stopfen lassen. Der Ausdruck Nürnberger Trichter ist hier nicht mehr anwendbar, Nürnberger Kärcher wäre schon eher zutreffend.Getränkekarte

Entspannt haben wir uns dann in Merida in den Mittagspausen in den wunderschönen Parks, in denen man nicht einmal die schuhbefreiten Füße auf die Parkbank legen darf ,oder auch bei einem Eis der weltberühmten Heladeria Coromoto, die wegen ihrer 1000 verschiedenen Eissorten im Guinness Buch der Rekorde steht.

Von den Sorten wie Bohnen, Zwiebel und Knoblauch, etc. haben wir tunlichst gelassen, zu „Nacht in Caracas“ (bei 44 Morden täglich!), „du kannst mich vergessen“, „Jurrasic Park“ oder „Rosaroter Panter“ konnten wir uns auch nicht durchringen. . Nächtens streiften wir auch hin und wieder durch die Szene der Stadt. Speziell das „Bananas“ hatte eine enorme Anziehungskraft auf uns. Vielleicht wegen der köstlichen Cocktails mit Eiscreme, vielleicht aber auch wegen der kräftigen (para hombres) Caipirinhas (um 7.000.- Bs ~ 1,40 EUR).

Das Nachtleben war für uns aber nicht so einfach, weil unsere Proffesorinnen auch gerne nächtlich auf Achse waren. Wir streiften daher inkognito durch die Bars und Discos, weil sich sonst die Ausreden für die nicht erledigten Hausübungen sehr schwierig gestalten würden.

   
   
   
   

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