free templates joomla
   
   

Venezuela, ins Land hinein Teil 2

Details

Wer da mit dem Finger ein bisserl zu weit ins Maul reinrutscht der bekommt eine äußerst schmerzhafte Maniküre. Trotz des üblen Images, den diese kleinen Biester haben, schmecken tun sie wohl.

Guter Fang

Ein Fisch am Haken

Jetzt fragt uns aber bitte nicht nach einem Piranha Rezept, weil zubereitet haben wir sie nicht selbst.

Und bitte, um Himmels Willen, versucht das nicht zu Hause im Aquarium nachzumachen!

Piranha fischen ist eine sensible Angelegenheit, nur für Profis! Profis wie zum Beispiel am Bild rechts unten.Profifischerin

Diese Fischerin hält mit 6 Piranha den Top Rekord für diesen Nachmittag. Bei diesem gedrängten abwechslungsreichen Programm, wir möchten vielleicht noch den Programmpunkt „Reiten wie Dschingis Khan in der Steppe“ erwähnen, wird dem erlauchten Leser sicherlich klar, dass wir die Zeit in den Llanos sehr kurzweilig fanden. Und nicht vergessen!

Finger weg vom Goscherl! (Tour gebucht bei Fanny Tours für 490.000.- Bs p.P. all inc., ~90.- EUR 4Tage/3Nächte ohne Rafting) Wir waren kaum aus den Los Llanos zurückgekehrt mussten wir uns auch schon dem nächsten Programmpunkt stellen.

Es war klar, dass wir die schulfreie Woche voll ausnützen wollten und daher haben wir uns gleich auf die Socken nach Los Nevados gemacht. Ist schon wieder ein „Los Dingsbums“ aber so heißen eben die meisten Orte in der Gegend. Also, auf die Plätze, fertig, feuermachen und los! Nevados liegt ziemlich in den Bergen. Genauer gesagt, auf 2.700 m über dem Meer.

GarageMit dem Jeep sind wir je nach Wetterbedingungen ca. 4 Stunden unterwegs. Unterwegs, dass heißt in diesem Fall mit einem Gefährt, bei dem außer dem Autoradio keine Elektrik oder andere Anzeige mehr funktioniert. Auf einer hochalpinen, ungesicherten und unbearbeiteten schmalen „Straße“, neben hunderte Meter tiefer Abhänge, durch geschaukelt und durchgeschwitzt (mehr vor Angst als wegen der Temperatur) werden.

Sich nach einem kühlen Bier sehnen, die unglaubliche Fahrkunst des Chauffeurs bewundernd und jede Pause, die er macht um absolut jeden auf der Straße zu begrüßen und ein bisschen zu schwätzen , für eine kurze Bandscheiben-Gymnastik zu nützen.

Einige Einheimische lauern den Jeeps hinter Steinen versteckt ja förmlich auf. Der Caballero mit dem Hut auf dem Foto links unten war jetzt nicht unser Fahrer, aber er konnte sich noch sehr gut an die Zeiten erinnern, als „Mann“ die gleiche Strecke mit dem Muli in einem ganzen Tag zurück legte. Und dem Rücken und dem Steiß ging es dann auch nicht besser, behauptete er.Hat auch mit anderen Verkehrsmittel schon Erfahrung

Der Gedanke an die guten alten Zeiten, als noch Mulis alle Menschen und Lasten nach Los Nevados schleppten , ist nicht für alle so angenehm. Dieses Muli jedenfalls ist heute noch wegen Suizidgefahr in psychiatrischer Behandlung.Bergpanorama mit Maultier

In Wirklichkeit ist dieses Muli nicht echt Suizid gefährdet. Es ist schlicht eifersüchtig. Auf die faule Sau.

Das Muli behauptet, die faule Sau arbeitet viel weniger und bekommt dafür viel mehr. Ja liebes Muli, in welcher Welt lebst du?

faule SauBei uns in Europa ist dass in fast jedem Großkonzern so! Für diese Bemerkung wird es wieder Leseremails aus den Chefetagen regnen.

Wir können das verkraften, weil an diesem Wochenende hatten wir entgegen allen Prophezeiungen Kaiserwetter in Los Nevados.

Das Wetter hatten die Nevadienos wahrscheinlich schon Monate vorher beim obersten Chef für dieses Wochenende bestellt, weil es ein ganz besonderes Wochenende war. Etwas verwundert waren wir schon, als wir endlich ankamen und das ganze Dorf auf den Beinen und geschmückt wie die Wiesn im Oktober sahen.

   
   
   
   

Revierberichte - Segelberichte -  einsenden

Du willst von deinen Erlebnissen und Erfahrungen berichten, viele Menschen mit Geschichten über neue und andere Kulturen faszinieren? Du willst andere an deinem spannenden Segelerlebnis teilhaben lassen? Du hast die Möglichkeit deine Revierberichte oder Segelberichte, mit unserem Formular zu senden. Wir danken schon jetzt für deine Bemühungen. cool image
   

Login  

   

translate

   

Wer ist online  

Aktuell sind 17 Gäste und keine Mitglieder online

   

Neuestes Mitglied  

  • renepg
   

Warum ist der Anblick des Meeres so unendlich und so ewig angenehm? Weil das Meer gleichzeitig die Idee der Unermeßlichkeit und die der Bewegung verkörpert.              Charles Baudelaire

   
© 2011-2014 Globalsail.info