fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch
   
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Venezuela, ins Land hinein Teil 3

Details

Brausende Stromschnellen, Passagen zwischen Steinen, die nur fingerbreit zwischen der Bordwand und den Felsen freilassen und wahrscheinlich auch zwischen Motor und Grund, wurden mit Bravur und Vollgas gemeistert.

StromschnellenUns blieb nicht einmal die Zeit den Mund offen zu lassen, weil uns sonst das Wasser über hineineingespritzt wäre. Nass waren wir schon, bis in die Ritze, zugegeben. Aber was soll’s, für a bisserl Aktschn nimmt man das in Kauf.

Im Camp wurde uns mit einem vorzüglichen Hendl vom offenen Lagerfeuer aufgewartet und danach brachten die Letten neben einer Flasche Rum ein batteriebetriebenes Soundsystem samt IPOD zum Vorschein (da greifst da wirkli auf de Birn).

Die Flasch Rum war noch nicht zur Hälfte leer als uns die Puerto Ricaner bereits einen Grundkurs in Salsa und Merengue erteilten, und dass bei Kerzenlicht im Dschungelcamp!! (jetzt woar des Soundsystem plötzlich unabkömmlich, wia kaun jemois jemand ohne dieses Ding in den Dschungl foarn?). Als das Flascherl leer war, tanzten wir uns alle in die Hängematten und träumten von Dirty Dancing (dadurch hat Veronika sogar die Riesenspinnen im Camp vergessen!

SpinnenHier nur ein Miniexemplar, zu den Grossen hat sie sich eh nicht getraut). Am nächsten Morgen stiegen wir schon früh zum Mirador, dem Aussichtspunkt für den Salto Angel auf. Leider war um diese Zeit der Salto noch in mystische Wolken gehüllt.

Als wir uns entscheiden mussten, ob wir weiter hoch bis zur Wand hinter dem Salto aufsteigen sollten, oder zum „Pool“ unter einer 40m hohen Kaskade am Fuß des Angel Falls abbiegen sollten, waren wir (Veronika und Herwig) uns einig.

Badevergnügen purWährend die Sportlichen den Weg nach oben erklommen, genossen wir ein Bad unter dem höchsten Wasserfall der Welt, mutterseelen-alleine, so wie Gott uns schuf. Auch dieses Erlebnis werden wir für immer im Herzen behalten (und an alle Hacker, die Fotos haben wir mit 30 Passwörtern geschützt!!).

...in einem unvergesslichen UmfeldAls dann der Salto extra für uns die letzten Wolken teilte und sich uns in seiner ganzen Größe präsentierte, war für uns Ostern und Weihnachten gleichzeitig.

Die Rückfahrt war nicht minder spektakulär, denn wir durften bei einem kurzen Landgang sogar eine spezielle Sorte Ameisen lebend verkosten. Diesen wunderbaren Tag schlossen wir am Salto Sapo ab, einem 40m hohen und sehr breiten Wasserfall, hinter dem man durchgehen kann. Auch dieses Erlebnis abenteuerlich, nass und einmalig.fast 1000 m hoher Wasserfall

Eine Bemerkung möchten wir dem geneigten Leser noch zum Wasser dieser Flüsse nachreichen. Wem es auf den Fotos noch nicht aufgefallen ist, dem sei gesagt, dass das Wasser braun, fast schwarz ist. Aber glasklar. Also wie Coca Cola. Eigentlich wie Coca Cola light, weil es auch sehr kalorienarm ist.

Die Farbstoffe kommen aus den Tropenhölzern, die in den Fluss fallen und dekompostieren. Der Sandstrand in der Lagune von Canaima wäre eigentlich weiß, aber durch die Farbstoffe im Wasser wird er leicht rosa, zuckerlrosa wie man so schön sagt. Den 2. und letzten Abend verbrachten wir in Canaima und unser Guide Oswaldo wusste schon welches Abendprogramm uns zusagen würde.

Es gibt in Canaima jetzt sogar eine nette Bar/Pub, kein Gebäude sondern mehr auf Holzhütte mit Strohdach. Die Getränkepreise dort sind für venezolanische Verhältnisse unerschwinglich (1 Fl. Wein 200.000.- Bs ~ 40.- EUR, Bier ist in der Relation billiger). Natürlich gibt es dort auch eine Tanzfläche und Gigawatt an installierter Musikleistung.hinter dem Wasserfall Salto Sapo

Nach ein paar Runden (Drinks) gab es ein paar Runden (am Parkett). Krönung des Abends war die Karaoki Show vom Barkeeper und dem Jungen in Uniform von der Guardia National, die gegen uns angetreten sind.

Das Ergebnis des Sängerwettstreits „wer kann am lautesten spanische Schnulzen grölen“ war ein gerechtes Unentschieden.

Ein denkwürdiger Abschluss eines fantastischen Abenteuers.

   
   
   
   

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